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Nachdem in Klosterzeiten die Chorfrauen die
musikalische Gestaltung des Gottesdienstes gepflegt hatten, wurde diese nach
der Aufhebung des Klosters 1802 von den verbliebenen Klosterfrauen weiter
wahrgenommen. Um 1840 finden sich im fürstlichen Archiv Hinweise, dass die
alt gewordenen Klosterfrauen um Ablösung vom kirchenmusikalischen Dienst
bitten, den dann Lehrer und Schulkinder fortsetzten.
1894 gibt es im Protokollbuch Aufzeichnungen über die Existenz eines Chores.
Dem Chor wurde 1991 zum einhundertjährigen Bestehen als Dank und Anerkennung
die Palestrina-Medaille für die Verdienste um die Kirchenmusik verliehen. Im
Moment singen 43 Sängerinnen und Sänger, seit 2004 unter der Leitung von
Rektor Paul Hug.
Dutzende von Singstunden und Aufführungen finden jährlich zu verschiedenen
Gelegenheiten statt, zu Festen und Feiern, Hochzeiten, Konzerten,...
Schwerpunkt ist aber die musikalische Gestaltung der Messfeiern, an
Weihnachten etwa wurde eine Pastoralmesse mit Orchester aufgeführt.
Im September 2006 gestaltete der Chor die Messe zur Aussendung der
Personenschützer für den Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland. Im
Mai 2007 fand die erste Konzertreise nach Italien statt mit Konzerten in der
Kirchheimer Partnergemeinde Solarolo, in Ravenna oder im Wallfahrtsort
Loreto. Einen weiteren großartigen Höhepunkt bildete die Konzertreise im
Juni 2011 zum berühmten Coro Sant'Orso nach Aosta.
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